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70 Jahre Land NRW – 70 Jahre Demokratie in NRW
Online-Film, D 2016, 8 min
 
OPERATION MARRIAGE
Am 6. Juni 1946 werden die beiden Provinzen Westfalen und Rheinland auf Anordnung der britischen Militärregierung zum Bundesland NRW verschmolzen. Lippe kommt später hinzu.
Die Besatzungsmächte sind um den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft (Reeducation) bemüht. Die Bildungspolitik soll ein wichtiger Baustein in diesem Prozess sein.
VON DER WAFFENKAMMER ZUR WIEGE DES GEEINTEN EUROPAS
1950 schlägt der französische Außenminister Robert Schuman vor, deutsche und französische Stahl- und Kohleproduktion zusammenzulegen. Adenauer stimmt zu. Die Montanunion entsteht. Die Demontage wichtiger Industriebetriebe an Rhein und Ruhr wird gestoppt. Handelsbeziehungen dürfen wieder geknüpft werden.
70 JAHRE MITBESTIMMUNG
1951 wird die Montanmitbestimmung Gesetz. Fortan bestimmen Belegschaft und Chefs gemeinsam. Es folgt ein wirtschaftlicher Aufschwung. Unzufrieden sind auch die Studenten an den Universitäten. Sie fordern mehr Mitbestimmung.
STRUKTURWANDEL
Durch sinkende Kohlepreise und Überproduktion wird der Bergbau immer unrentabler. Die ersten Zechen schließen. 1987 protestieren Krupp-Arbeiter gegen die Schließung ihres Werkes. Ein schmerzhafter Strukturwandel ist unausweichlich.
EINWANDERUNGSLAND NRW
Zuwanderung hat in NRW eine lange Tradition. 1971 entstehen erste Ausländerbeiräte. Vier Jahre später findet der erste Ausländerkongress Deutschlands in Bochum statt. In den Folgejahren kommen Spätaussiedler und andere Zuwanderer, ihnen folgen Flüchtlinge aus dem Balkan und dem Nahen Osten. Mittlerweile hat jeder fünfte Einwohner in NRW einen ausländischen Hintergrund.

 


 

Auf Kohle geboren
Online-Medienpaket, D 2015, 68 min
 
AUF KOHLE GEBOREN (28 min)
In den ersten Nachkriegsjahren kommt den Bergwerken in Westfalen eine besondere Bedeutung zu. Bergleute werden dringend gesucht. 1957 arbeiten auf 153 Schachtanlagen über 600.000 Menschen. Die Arbeit unter Tage ist hart. In ihrer Freizeit sind die Bergleute sportlich aktiv und genießen die Geselligkeit in dem überschaubaren sozialen Umfeld der Bergmannssiedlungen. 1958 feiern "die Knappen" des FC Schalke 04 ihren Meistertitel mit der jubelnden Bevölkerung. Ein Jahr später gibt es erste Anzeichen einer anbahnenden Krise im Kohlenbergbau. Oft wohnen die Bergleute in Wohnungen und Siedlungshäusern der Bergwerksgesellschaften. Daher fürchten sie, neben dem Arbeitsplatz auch das gewohnte Lebensumfeld zu verlieren. Sie kämpfen um den Erhalt der Siedlungen, während mancherorts Fördertürme gesprengt und städtebauliche Planungen für die Neunutzung von Zechengelände umgesetzt werden.


ICH UND MR. MARSHALL (13 min)
Die fiktive Person Heinz Fischer kommt als einer der ersten 1000 Freiwilligen aus dem amerikanischen Sektor in das Ruhrgebiet, um hier Kohle zu fördern. Der Film zeigt dann George C. Marshall als Außenminister der USA und erläutert seine Idee, wie die Wirtschaft in Europa wieder in Schwung gebracht werden kann.

STADT DER TAUSEND FEUER (12 min)
Kamera und Kommentar fokussieren stark auf die Wirtschaft und zeigen vor allem Bergleute und Stahlarbeiter bei verschiedenen Produktionsschritten. Unverhohlen wird die Ansiedlung der Glas- und Textilindustrie aus den ehemals deutschen Ostgebieten beschrieben.

ZUSAMMENSCHNITT: FC SCHALKE 04 IN DEN STADTFILMEN VON GELSENKIRCHEN (7 min)
Gezeigt werden die Feierlichkeiten in der "Kampfbahn Glück Auf", wo die Fußballspiele des Vereins von 1928 bis 1973 ausgetragen wurden.
Nach 16 Jahren wird der FC Schalke 04 wieder Deutscher Fußballmeister. Die Mannschaft wird auf dem Bahnhofsvorplatz von einer riesigen Menschenmenge enthusiastisch begrüßt. 1963 treffen der FC Schalke 04 und Borussia Dortmund aufeinander. FC Schalke besieht den amtierenden Deutschen Meister mit 3:1.

AUTOMATISIERUNG VON GEWINNUNGSMASCHINEN (8 min)
Sie erkennt, ob sie gerade Kohle abbaut oder auf taubes Gestein trifft. Untereinander sind die Maschinen miteinander vernetzt. In einer Schalt- und Kommandozentrale werden sie gesteuert.

 



Die Emscher
Ein Fluss im Wandel
Online-film, D 2010, 15 min
 
Normalerweise werden die Abwässer durch unterirdische Kanäle zu Kläranlagen geleitet, um dort wieder gereinigt zu werden. Im Ruhrgebiet war das lange Zeit anders. Hier landeten alle Abwässer - ob aus der Waschmaschine, der Toilette oder aus Großbetrieben - in der Emscher. Dieser Fluss entspringt in der Nähe von Holzwickede (Kreis Unna), fließt über 80 km durch das Ruhrgebiet und mündet bei Dinslaken in den Rhein.
Mittlerweile soll die Emscher nicht mehr als Abwasserfluss genutzt werden. Das erklärte Ziel dieser Umbauarbeiten ist es, den Fluss bis 2020 zu renaturieren und so die Zukunft für eine saubere Emscher zu schaffen. Wir begleiten Biologen, Geologen, Klärwerksmitarbeiter und Kanalarbeiter zu ihren Arbeitsplätzen an der "Köttelbecke", wie die Emscher und ihre Zuflüsse beinahe liebevoll im Ruhrgebiet genannt werden.
 



Kulturlandschaft Ruhrgebiet
Online-Medienpaket, D 1995, 20 min
 
Das Ruhrgebiet, Europas größtes Industrierevier und Ballungsraum von über 5 Mio. Menschen, erlebte in den letzten 200 Jahren eine rasante industrielle Entwicklung von der bäuerlich geprägten Agrarlandschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur heutigen Industrielandschaft.
In großen Ausbauphasen erfasste der Bergbau schrittweise die Region von Süd nach Nord: Zuerst die Ruhr- und Hellwegzone, dann die Emscherzone, zuletzt die Lippezone. Die Dimensionen und ihre Auswirkungen von Bergbau und eisenschaffender Industrie führten zu erheblichen Veränderungen des landschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gefüges. Zechen, Bergehalden, Hüttenwerke und ein dichtes Geflecht von Schienen und Straßen prägten diesen monostrukturierten Raum. Wirtschaftliche Einbrüche, Rationalisierung, Absatzkrise und Zechensterben leiteten dann den Strukturwandel ein - ein Prozess, der noch heute anhält.
 



NRW von oben
Von Rheinland und Westfalen zu NRW
Online-Film, D 2013, 43 min


Geschichten und die Geschichte des Bindestrich-Landes: Der Film spannt den Bogen von "der Wiege der Menschheit" im Neandertal bis zum Radioteleskop in Effelsberg, vom Westwall hin zum Düsseldorfer Stahlhof als Sitz der ersten Landesregierung.
Es geht um Krieg und Zerstörung, aber auch um Aufbau und Neubeginn. Landmarken wie das Hermanns-Denkmal und die Stadttore im Römerpark Xanten, der Kölner Dom und die kurkölnischen Burgen im Sauerland stellen überraschende Verbindungen zwischen den Regionen her. 

 



NRW von oben
Von Dörfern zu Städten
Online-Film, D 2014, 43 min
 
Nordrhein-Westfalen - ein junges Land mit langer Tradition. Oft ist uns gar nicht mehr  bewusst, wo wir uns überall auf historischem Grund bewegen, und woher die Orte ihr  unverwechselbares Aussehen haben. Moderne Stadtzentren stehen auf antiken Fundamenten, Grüngürtel liegen auf mittelalterlichen Wällen, Radwege folgen den Trassen einstiger Industriebahnen.
Der Film wirft den etwas anderen Blick auf die Besiedlung von Stadt und Land. Eine Sichtweise, die offenbart, wie unsere Städte über die Jahrhunderte hinweg gewachsen sind, welche uralten Routen unsere Verkehrswege folgen und dass sich auf manchem Acker schicksalsträchtige Begegnungen abspielten.
 



Stadt – Land - Fluss
Landschaft im Wandel
Online-Film, D 2016, 14 min
 
Der 16-jährige Niklas liebt sein Heimatdorf Alt-Borschemich. Leider gibt es dieses Dorf nicht mehr. Denn wegen der großen Braunkohlevorkommen wurde fast das gesamte Dorf dem Erdboden gleich gemacht. Niklas und seine Familie mussten umsiedeln - nach Neu-Borschemich.
 



Stahl und Koks
Online-Medienpaket, D 2011, 45 min
 
FASZINATION STAHL (31:33 min)
Von März bis Mai 1993 liefen auf der Henrichshütte Hattingen die Vorbereitung und Durchführung des letzten großen Gusses, eines 265 t schweren Tischholmes für eine Stahlpresse. 420 t flüssiger Stahl waren hierfür notwendig. Das Schmelzen des Stahles war eine Angelegenheit weniger Stunden, der Guss ein Ereignis weniger Minuten. Erst die Weiterverarbeitung und schließlich die Nutzung des Tischholmes nach dem Einbau in die Stahlpresse zeigt, ob das Werk gelungen war.


AUS KOHLE WIRD KOKS (13:52 min)
Das Bindeglied zwischen den Zechen und Hütten sind die Kokereien. Hier wird die geförderte Kohle zu Koks umgewandelt, der in den Hochöfen zur Gewinnung von Roheisen benötigt wird. Die Arbeit an einer Koksbatterie besteht im Wesentlichen aus drei Arbeitsvorgängen: Dem Füllen des Ofens, dem Drücken des Kokses und dem Löschen.
Die Kamera war dabei, als nach 43 Jahren im August 1998 der letzte Ofen Koks bei Thyssen gedrückt wurde. Koks bleibt auch weiterhin unverzichtbares Produkt für die Eisenerzeugung. 2003 wurde in Duisburg-Schwelgern eine neue Kokerei in Betrieb genommen - mit modernster elektronischer Regeltechnik.
 



Westfalen in historischen Filmen
Der Platz an der Halde
Online-Medienpaket, D 2006, 49 min
 
Im boomenden Ruhrgebiet der Wirtschaftswunderjahre ist für Martin, Robert, Helga, Josef und Äppelken zwischen Schächten und Schlackenbergen kein Platz mehr übrig, wo sie Fußball spielen dürfen. Doch mit pfiffiger Hartnäckigkeit und etwas Hilfe durch einsichtige Erwachsene finden die "Kinder der Ruhr" (so zunächst der Arbeitstitel des Films) eine Lösung und kommen zu ihrem "Platz an der Halde".
Der mit seinen präzisen Schwarzweißaufnahmen nicht nur als Zeitdokument auch heute noch beeindruckende Unterrichtsfilm entstand 1952 mit Laiendarstellern 'vor Ort' im Raum Bochum. Er gehört zu den eindrucksvollsten Filmen, die über das Ruhrgebiet und seine Menschen je gedreht wurden.
 



ZeitZeichen 17. Juli 1946: Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen
Audio/mp3/podcast, D 2006, 14 min
 
Die Gründung des Bindestrich-Landes Nordrhein-Westfalen geht auf die britische Besatzungsmacht zurück. Am 17. Juli 1946 gab die Kontrollkommission in Berlin die Bildung des neuen Landes bekannt. Eine Woche später wurde der Zentrumspolitiker Rudolf Amelunxen zum ersten Ministerpräsidenten ernannt.
Die ersten Landtagswahlen fanden 1947 statt, erster gewählter CDU-Ministerpräsident wurde der Düsseldorfer Oberbürgermeister Karl Arnold. Mit Arnold und Franz Meyers prägten zwei christdemokratische Ministerpräsidenten die ersten beiden Jahrzehnte des Landes - heute wird oft vergessen, dass es vor den Sozialdemokraten Heinz Kühn und Johannes Rau überhaupt CDU-Ministerpräsidenten gab.
Mit der Zusammenführung der beiden Landesteile Nordrhein und Westfalen unter Einbeziehung des Ruhrgebiets entstand das bevölkerungsreichste Bundesland. In den Jahren des Wiederaufbaus steuerte NRW mit seiner Kohle- und Stahlindustrie mehr als 30% des westdeutschen Bruttosozialprodukts bei. Es folgten die Kohle- und Stahlkrise und ein tiefgreifender Strukturwandel. Mit dem Aufbau einer dichten Museums- und Theaterlandschaft ging die Einrichtung von Universitäten und Hochschulen einher. Zentraler Streitpunkt blieb die Schulpolitik.
 



ZeitZeichen 20. April 1951: Die Eröffnung der ersten internationalen Photokina in Köln
Audio/mp3/podcast, D 2011, 14 min
 
"Sprache der Welt" nannte L. Fritz Gruber die Fotografie.
1951 gründete er zusammen mit Bruno Uhl die "Weltmesse des Bildes", die "Photokina" in Köln. Nur 6 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war diese Initiative eine Sensation: Erstmals lockte die Domstadt wieder ein internationales Publikum, Fotografen, Objektiv-, Film- und Kamerahersteller nach Deutschland. Bis heute ist die Photokina die bedeutendste Fachmesse der Welt für Fotografie und Technik rund um die Kamera.
Während heute Millionen Pixel und digitale Universen die Fachbesucher überraschen, wartete die Photokina in ihrem Gründungsjahr mit einer eigenen Sensation auf: Erstmals wurde der Welt die lichtechte Farbfotografie auf Papier präsentiert.
 



ZeitZeichen 23. September 1953: Eröffnung des Bochumer Schauspielhauses
Audio/mp3/podcast, D 2008, 14 min
 
Hundertundfünfzig Jahre nachdem der Puppenspieler Karl Friedrich Lohse sich zwischen Ruhr und Emscher um eine Spielgenehmigung beworben hatte, wurde der Bochumer Neubau, eine der lebendigsten deutschen Bühnen, feierlich eröffnet.
Das Stadttheater war im Krieg zerstört worden. In einem provisorischen Parkhaus machte der Intendant Hans Schalla seit 1949 das Publikum mit der modernen europäischen Dramatik bekannt. Dann kam der umtriebige Peter Zadek. Er bot dem verblüfften Publikum ein Volkstheater, das sich gern an Shakespeare abarbeitete.
Höhepunkt des letzten halben Jahrhunderts waren die sieben Jahre, in denen Claus Peymann von 1979 bis 1986 für ein Theater sorgte, an dem sich die Bochumer Geister scheiden konnten. Peymann berief sich auf Saladin Schmitt, den legendären Gründervater des Bochumer Schauspiels. Der hatte schon früh die Ansicht vertreten, dass es in der Stadt Streit geben müsse - besonders über das Theater.
 



ZeitZeichen 1946: Beginn der Geschichte der Ruhrfestspiele
Audio/mp3/podcast, D 2011, 14 min
 
Eine Zeit der Aufbrüche. Denn am Anfang war es bitterkalt. Ob die Türen für das Publikum im Frühling noch geöffnet sein würden, war den Hamburger Theatern im Winter 1946/47 nicht klar. Also machten sich zwei Lastkraftwagen auf den Weg ins Ruhrgebiet - um mit Kohlen beladen an die Elbe zurückzufahren. Und das mehrmals. Bis die britische Militärpolizei eingriff. Aber die Theater konnten spielen. Ohne Wärmestrom keine Kultur.
Aus Dankbarkeit fuhren im Sommer Schauspieler, Sänger und Musiker aus Hamburg an die Ruhr. "Kunst für Kohle". So die griffige und rührige Parole. Die "Ruhrfestspiele" waren geboren. Seit 1978 fällt die Eröffnung in Recklinghausen auf den Tag der Arbeit. Am 1. Mai 2011 wird eines der größten Theaterfestivals der Welt zum 65. Mal eröffnet. Es ist im Jubiläumsjahr einem Dramatiker gewidmet, der mit den Ruhrfestspielen seit den Anfängen verbunden ist: Friedrich Schiller. Ein Mann der Aufbrüche.
 



ZeitZeichen 29. Mai 1960: Der Neubau des Essener Folkwang-Museums wird eröffnet
Audio/mp3/podcast, D 2011, 14 min
 
Das Folkwang-Museum wurde 1902 von dem Bankierssohn Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründet und zog nach dem Tod des Kunstmäzens 1929 nach Essen um.
Der Begriff Folkwang -altnordisch für Volkshalle - stand für die Einheit von Kunst und Leben, und in der Tat repräsentierte die Sammlung inmitten des Ruhrgebiets die Kunst der Moderne wie kaum ein anderer Ausstellungsort. Die Nazis entwerteten ab 1933 das Museum künstlerisch, und der Bombenkrieg zerstörte dann das Gebäude vollends. Mit dem Neubau 1960 sollte es gelingen, das internationale Renommee des Hauses wieder herzustellen.
Im Jahr 2010, wenn Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas sind, fungiert der Neubau von damals inzwischen als denkmalgeschützter Altbau - ergänzt vom jetzigen Neubau von David Chipperfield Architects.
 



ZeitZeichen 16. Januar 1964: Die erste Verleihung des Adolf-Grimme-Preises
Audio/mp3/podcast, D 2009, 15 min
 
Er gilt als der deutsche "Fernseh-Oscar". Keine Trophäe ist bei Schauspielern, Regisseuren und Redakteuren so begehrt wie der Adolf-Grimme-Preis. Dabei war die erste Verleihung heute vor 45 Jahren alles andere als glamourös:
Kaum ein Preisträger wollte an einem Samstagvormittag ins Rathaus nach Marl kommen, um die neue Auszeichnung des Deutschen Volkshochschulverbandes entgegen zu nehmen. Eine herbe Enttäuschung für den Stifter, der mit dem Preis das junge Fernsehen auf den rechten Weg bringen wollte: Bildung für alle - das sollte die Aufgabe des neuen Mediums sein. Entsprechend schwergewichtig kamen die ersten Preisträger mit Titeln wie "Der SS-Staat" oder "Sind wir Revanchisten?" daher.
Heute haben auch Entertainer wie Harald Schmidt, Günther Jauch und Charlotte Roche die Metallskulptur im Regal. Stars wie sie pilgern jedes Jahr in die Stadt am Rande des Ruhrgebiets, um auf den einzigen Medienpreis zu hoffen, der keinem Sender und keinem Geldgeber verpflichtet ist - nur der Qualität.
 


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