Erdbeben

 

Die Erde – unser Planet Die Kontinente auf der Wanderschaft


Online-Film, D 1997, 15 min


Die sehr dünne äußere Erdkruste "schwimmt" in kontinentalen und ozeanischen Platten auf dem zähflüssigen Erdmantel.
Konstruktive Plattenränder: Platten driften auseinander und geben den Weg frei für flüssiges Magma aus dem Erdinneren. Durch diese Form des Vulkanismus entstehen einzelne Inseln, wie 1963 die Insel Surtsey vor Island. Destruktive Plattenränder: Eine ozeanische Platte gleitet unter eine kontinentale. Dabei kommt es entweder zu Vulkanausbrüchen (1883 Krakatau) oder zur Bildung neuer Vulkaninseln.


Konservative Plattenränder: Hier bewegen sich zwei Platten parallel zueinander mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Ein Beispiel dafür ist die St.-Andreas-Verwerfung in Kalifornien, verantwortlich für das katastrophale Erdbeben in San Francisco 1906.
Kollisionszonen: Treffen zwei kontinentale Platten aufeinander, gibt es Verwerfungen, die wir als Faltengebirge kennen.

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Großes Kant?-Erdbeben 1923


Online-Film, 2011, 4:18 min

 

Am 01. September 1923 um 11.58 Uhr bebte die Erde auf der japanischen Hauptinsel Honshu. Das Erdbeben von der Stärke 7,9 auf der Richterskala forderte weit über 100.000 Todesopfer. Es zerstörte die Hafenstadt Yokohama und große Teile des benachbarten Tokio. Zwei Tage dauerte es, bis die vom Beben ausgelösten Flammen wieder gelöscht werden konnten.

 

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Japan: Achtung Erdbeben



Online-Film, 2011, 15 min

In keinem anderen Land bebt die Erde so oft wie in Japan. Hundertausende Menschen kamen in den vergangenen hundert Jahren bei Erdbeben ums Leben oder wurden obdachlos. Warum bebt die Erde in Japan? Wie gehen die Japaner mit der ständigen Gefahr um? Wie funktioniert das Frühwarnsystem? Was bedeutet erdbebensicheres Bauen? Die beiden Schüler Tomohiro und Saya in Tokio zeigen, wie sie mit dem Erdbeben leben.

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Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik
Die Erde bebt - Emil Weichert und der Seismograph



Online-Film, 2003, 16 min

Die Chinesen konstruierten das erste bekannte Gerät zur Ortung von Erschütterungen. 2000 Jahre später fand der Pionier Emil Wiechert eine Lösung für das bis dahin ungelöste Problem der starken Eigenschwingungen der Pendel: die Dämpfung des Seismographen mit Hilfe von vier Federn. Trotz erheblicher Erschütterungen gerät das Pendel dank der Federdämpfung nicht in Schwingungen und ermöglicht so exakte Meßergebnisse. Zudem ließen die Aufzeichnungen Rückschlüsse über den Aufbau der Erde zu.

 

Schon 1896 postulierte Wiechert die heute gängige Theorie, dass unser Planet einen Metallkern besitzen müsse. Der amerikanische Forscher Charles Richter führte 1935 die nach ihm benannte Skala ein, die Auskunft über die Stärke von Beben gibt. Heute sind in der ganzen Welt Beobachtungsstationen eingerichtet. Dort wird jede Regung unseres Planeten registriert und katalogisiert, um in Zukunft eine Möglichkeit zur Vorhersage von Erdbeben zu entwickeln.

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Mühsamer Wiederaufbau nach dem Erdbeben in Haiti



Online-Film, D 2011, 2:17 min

Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben ist vom Wiederaufbau in Haiti kaum etwas zu sehen. In Camp Corail, etwa 20 Kilometer von der Hauptstadt Port-au-Prince entfernt, haben Hilfsorganisationen die Übergangssiedlung Camp Corail aufgebaut. Der Ort ist alles andere als ideal - es gibt keine Arbeit, keine Lebensmittel. Doch er bietet tausenden Erdbebenopfern zumindest das, was sie am dringendsten brauchen: Ein Dach über dem Kopf.

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ZeitZeichen im WDR 5 – Radio zum Mitnehmen
ZeitZeichen 28. Dezember 1908: Das Erdbeben von Messina



Online-Audio, D 2008, 14 min

Weihnachten ist gerade vorüber, da bebt am 28. Dezember 1908 um 5.20 Uhr in der Meerenge von Messina heftig die Erde. 38 Sekunden dauert der Hauptstoß, der die Menschen im Schlaf überrascht. 38 unendlich lange Sekunden, in denen die prächtigen Barockstädte Reggio Calabria und Messina im Schutt versinken.
Es ist die schlimmste Erdbebenkatastrophe Europas im 20. Jahrhundert. Minuten später überrollen mehrere über zehn Meter hohe Flutwellen die Hafenstadt Messina. Circa 80.000 der 130.000 Einwohner sterben. In Reggio Calabria werden 15.000 der damals 45.000 Einwohner Opfer des Bebens und der dadurch ausgelösten Tsunamis.
Statt barocker Pracht überwiegen im Stadtbild heute gesichtslose Neubauten aus Beton. Auch das reiche architektonische Erbe der beiden Städte ist durch das Beben unwiederbringlich verloren gegangen.

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