Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - Filmauswahl

 

 

1986 - Der Super-GAU von Tschernobyl


Online-Film, D 2011, 8 min f

Ein Alptraum wird Wirklichkeit: Am 26. April 1986 explodiert der Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl. Die austretende Strahlung hat die 200fache Dosis der Hiroshima-Bombe. Innerhalb der verseuchten ”Todeszone” leben 135.000 Menschen. Weitere sechs Millionen werden von radioaktiven Niederschlägen belastet. In Westeuropa ertönt der Ruf immer lautstarker: ”Atomkraft, nein danke.

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Die Schlacht von Tschernobyl


Online-Film, D 2011, 30 min f

Am 26. April 1986 explodierte ein Reaktor im Kernkraftwerk von Tschernobyl und schleuderte riesige Mengen radioaktiven Materials in die Atmosphäre. Sieben Monate lang kämpften 800.000 sowjetische Soldaten, Bergleute und Zivilisten, um die Radioaktivität vor Ort einzudämmen und um eine zweite Explosion zu verhindern, die halb Europa unbewohnbar gemacht hätte. 50.000 bis 100.000 dieser Katastrophenhelfer sind inzwischen an den Folgen der Strahlenbelastung gestorben, die meisten Überlebenden sind krank.

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Total phänomenal Kernkraft


Online-Film, D 2008, 15 min f

In Deutschland wird Strom im Grundlastbetrieb meist von Kohle- und Kernkraftwerken erzeugt. Das Funktionsprinzip - die erzeugte Wärme in Strom umzuwandeln - ist im Grunde gleich, der Unterschied im "Brennstoffverbrauch" allerdings enorm.
Kernkraftwerke erzeugen Wärme durch Kettenreaktionen in den Uranbrennstäben, sind aber gegen Störfälle nicht gefeit und Tschernobyl war nicht der erste Unfall. Bereits 1979 ereignete sich im Reaktor "Three Mile Island" eine Kernschmelze.
Der EPR in Finnland - ab 2005 wurde an diesem "sichersten" Druckwasserreaktor gebaut. Das Problem einer möglichen Kernschmelze soll durch den "core catcher" vermindert werden. Doch ein Problem bleibt für alle Kernkraftwerke: der radioaktive Abfall.

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Tschernobyl - Strahlende Natur


Online-Film, D 2011, 30 min f

Die Gegend um den Reaktor in Tschernobyl ist heute erstaunlich grün. Wo man eine leblose, radioaktiv verseuchte Wüste erwartet, zwitschern die Vögel. Vor 25 Jahren mussten die Menschen das Gebiet verlassen. Seitdem erobert die Natur die Stadt zurück.
Doch wie kann es sein, dass hier überhaupt etwas lebt? Forscher werden bei ihrer Arbeit in der "Todeszone" begleitet. Manche Pflanzen ein und derselben Art zeigen starke Mutationen, andere erscheinen völlig normal. Auch in der Tierwelt gibt es erstaunliche Unterschiede: Die Nagetiere scheinen über Generationen geradezu "immun" gegen Radioaktivität geworden zu sein, während in Tschernobyl schlüpfende Schwalbenküken auch heute noch unter Missbildungen leiden. Diese Bestandsaufnahme führt auf eindrückliche Weise vor Augen, welche Auswirkungen Radioaktivität auf die Natur hat und dass diese extrem unterschiedlich und kaum vorhersehbar sind.

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ZeitZeichen im WDR 5 - Radio zum Mitnehmen
ZeitZeichen 26. April 1986: Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl


Online-Film, D 2011, 15 min

Nikolai Gorbatschenko begann seinen Dienst als Techniker für Strahlenmessung am 26. April 1986 um 00.00 Uhr. Um halb zwei spürte er ein Beben. Die Messgeräte versagten. Ihre Skalen konnten die radioaktive Strahlung nicht mehr angeben.
Gorbatschenko versuchte einen Mann zu retten, der unmittelbar neben dem geborstenen Dach des vierten Reaktorblocks gestanden hatte. Er schleppte ihn weg. Der Mann starb morgens um halb sieben. Noch heute hat Nikolai Gorbatschenko Wunden von dessen verstrahltem Körper. Er konnte nie wieder arbeiten.

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